Fenster – Bohrlöcher können zu Schadensersatz führen

Bohrt ein Mieter Löcher in die Kunststofffenster, so kann das unter Umständen zu Schadensersatzansprüchen führen. In einem Gerichtsprozess sprach das Amtsgericht Spandau dem Hausbesitzer einen Schadensersatz in Höhe von 3200,- Euro zu.

Das Anbringen von Rollos durch das Anbohren der Kunststofffenster ohne Einwilligung des Vermieters stelle eine Pflichtverletzung dar. Auch für Mieter sei es klar, dass mit dem Bohren das Material der Fenster beschädigt wird – die Löcher könnten beim Auszug nicht so einfach wieder geschlossen werden (Amtsgericht Spandau Az. 3b C 715/06).

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