Kanalisation

Der Bundesgerichtshof entschied, dass sowohl Mieter als auch Vermieter im Fall eines Feuchtigkeitsschadens durch Schäden an der Kanalisation, Schadensersatzansprüche gegenüber der Stadt bzw. der Gemeinde haben, da diese als Träger haften.

Im diesem konkreten Fall hatte die Kanalanschlussleitung des Hauses bei Bauarbeiten durch Verfüllmaterial schaden genommen und das Rohr verstopft, sodass das Haus von einem enormen Feuchtigkeitsschaden betroffen war. Die Schadensersatzansprüche an Städte und Gemeinden resultieren aus dem öffentlichrechtlichen Benutzerverhältnis, das zwischen Hauseigentümern und den Städten besteht. Auch die aktuellen Bestimmungen der Verwaltungsgerichtordnung, gelten sind die Schadensersatzansprüche auf rechtlichem Wege einzuholen, (Bundesgerichtshof, Urteil vom 17. März 1983 , Az: III ZR 116/81 und Urteil 22. September 1977 – III ZR 146/75 und Urteil vom 13. Oktober 1977 – III ZR 122/75).

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