Inklusivmiete

Eine Inklusivmiete, oder auch als Bruttomiete bekannt, beinhaltet in der Regel bereits alle umlagefähigen Betriebskosten. Sofern eine Inklusivmiete vereinbart wurde, wird nicht mehr zwischen Kalt- und Warmmiete unterschieden. Der Mietbetrag bleibt in jedem Monat gleich. Daneben kennt das Mietrecht auch noch die so genannte Teilinklusivmiete. Hier werden nur bestimmte Punkte der Betriebskosten pauschal berechnet, während für die übrigen Betriebskosten eine gesonderte, meist verbrauchsabhängige, Berechnung erfolgt.

Etwas problematisch wird es bei der Inklusiv- oder Teilinklusivmiete dann, wenn der Vermieter den Mietpreis erhöhen möchte. In diesem Fall müssen sämtliche Betriebskosten, die als Pauschalpreis in der Miete enthalten sind, herauszurechnen. Das Ergebnis ist die Nettokaltmiete, die innerhalb des ortsüblichen Mietspiegels liegen muss. Liegt die Nettokaltmiete nach der Erhöhung außerhalb dieses Mietspiels, so ist die Erhöhung unzulässig.

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