Fernwärme

Bei der Berechnung des Aufpreises für die Fernwärme fließen zwei Faktoren ein, der Verbrauch und die Leistung. Der Verbrauch wird durch einen entsprechenden Zähler ermittelt, die erforderliche Leistung wird vom Vermieter berechnet und anschließend beim jeweiligen Versorger geordert.

Die bereitgestellte Leistung sollte nicht zu eng kalkuliert werden, um vor allem im Winter diesbezügliche Engpässe zu vermeiden. Bei der Berechnung der benötigten Leistung kann sich der Vermieter an der DIN 4701 orientieren, die den Begriff der ausreichenden Beheizung bestimmter Räumlichkeiten wie folgt definiert: Wohnräume aller Art 20 °C, Bad 22 °C, Flur 15 °C, Treppenhaus 10 °C.

In der Praxis ist es leider häufig so, dass Vermieter, bewusst oder unbewusst, eine unnötig hohe Wärmeleistung bei ihrem Versorger anfordern. Dadurch erhöht sich die Warmmiete für alle Mieter, da nicht benötigte Leistung berechnet wird.

Bei der Berechnung der tatsächlich erforderlichen Wärmemenge muss auch die Qualität der vorhandenen Wärmedämmung des betreffenden Hauses berücksichtigt werden. Es geschieht sehr oft, dass dies gar nicht oder nur unzureichend in die Berechnung einfließt. Die Folge sind dann überhöhte Preise für die Warmmiete.

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