Feiern

Es gibt wohl kaum einen Grund, der so häufig zu Nachbarschaftsstreitigkeiten innerhalb einer Mietergemeinschaft führt, wie das mehr oder wenige ausgelassene Feiern in den Abendstunden. Dabei gibt es dabei aus Sicht der deutschen Gerichte eigentlich keine zwei Meinungen. Die Gerichte vertreten einhellig die Meinung, dass sämtliche Aktivitäten, die geeignet sind die nächtliche Ruhe zu stören, zwischen 22 und 6 Uhr nicht statthaft sind. Dies gilt insbesondere für das Feiern von Partys.

Sollte es zu besonderen Anlässen, z.B. Geburtstag oder Hochzeit, so wird dies aus von den Gerichten durchaus als zumutbar eingestuft, sofern es sich dabei um absolute Ausnahmen handelt. Ansonsten empfiehlt es sich grundsätzlich die Nachbarn vorher zu informieren und sich gegebenenfalls die Zustimmung einzuholen.

Bei besonders grober Zuwiderhaltung kann sogar die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses durch den Vermieter ausgesprochen werden. Einzige Voraussetzung hierfür ist die vorherige Abmahnung, die in Schriftform erfolgen muss

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