Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde im Jahr 2000 im Rahmen des Klimaschutzprogramms beschlossen, mit denen der CO²-Ausstoß mittelfristig um ein Viertel gesenkt werden soll. Vorgänger der EnEV waren die Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagenverordnung. Die EnEV ist seit dem 01.02.2002 gültig und hat zum Ziel, dass bei Häusern, die neu gebaut werden, möglichst effiziente Mittel zur Energiegewinnung verwendet werden. Ebenso soll auf die Dämmung des Hauses geachtet werden.

Die EnEV schreibt gewisse Mindeststandards vor, die im Zusammenspiel zwischen Energiequellen und Dämmung erreicht werden müssen. Eine eher schlechte Wärmedämmung muss dann beispielsweise mit einer sehr sparsamen Energieform, etwa Solartechnik, egalisiert werden. Nach der EnEV muss seit dem 01.02.07 jeder Neubau den Standard eines Niedrigenergiehauses erreichen.

Die Mindestanforderungen der EnEV liegen 30 % über denen der vorher gültigen Wärmeschutzverordnung. Außerdem schreibt die EnEv einen Energiepass für jedes Haus vor, aus dem die energierelevanten Daten hervorgehen. Die EnEV muss auch bei Umbauten, Renovierungen oder Sanierungen an bestehenden Häusern beachtet werden.

Außerdem müssen sämtliche Heizkessel, die mit Öl oder Gas betrieben werden und vor dem 01.10.1978 eingebaut wurden, bis spätestens 31.12.2008 nachgebessert oder ausgetauscht worden sein. Ansonsten gilt die Wirtschaftlichkeitspflicht, was bedeutet, dass einzelne Bauelemente nur dann durch energiesparendere Teile ersetzt werden müssen, wenn diese ohnehin ausgetauscht werden müssen, z.B. aufgrund von Beschädigung.

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