Energieeinsparung: So lassen sich Heizkosten ermitteln und sparen

In einem Mietshaus, in dem mehrere Parteien leben, erfolgt die Ermittlung und Verteilung der gesamten Heizkosten auf Basis der „Verordnung über die verbrauchsabhängige Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung“.

Diese Verordnung stammt aus dem Jahr 1981 und wurde in den Jahren 1984 und 1989 bisher zweimal überarbeitet. An diese Verordnung ist jeder Vermieter bzw. ein von ihm beauftragter Fachmann bei der Abrechnung der hausinternen Heizkosten gebunden.

Um die Heizkosten möglichst exakt für jeden Haushalt ermitteln zu können, kommen in der Praxis meistens Heizkostenverteiler zum Einsatz. Der Heizkostenverteiler führt erfahrungsgemäß automatisch zu einem sparsameren Umgang mit der Energie und funktioniert entweder nach dem Verdunstungsprinzip oder elektronisch.

Folgende sechs Beispiele sollen einfache Möglichkeiten des Energiesparens aufzeigen:
– Jede Senkung der Raumtemperatur führt zu einer Einsparung von bis zu 6 % der Heizkosten.

– Im Winter sollten die Fenster nicht den ganzen Tag über gekippt werden. Stattdessen sollten die Fenster zum Lüften kurz, dafür aber vollständig geöffnet werden.

– Gegen Abend sollten die Thermostatventile zurückgedreht oder ganz ausgeschaltet werden.

– Die Heizleistung wird durch Möbelstücke oder bis zum Boden reichende Vorhänge negativ beeinflusst. Diese Einrichtungsgegenstände hindern die Ausbreitung der Wärme, sodass Teile der Heizluft ungenützt bleiben. Im Winter sollte daher besonders auf freiliegende Heizkörper geachtet werden.

– Die Wärmeisolierung kann durch das abendliche Schließen der Rollläden deutlich erhöht werden.

– Während einer längeren Abwesenheit, beispielsweise bedingt durch einen Urlaub, sollten die Räume nicht zu sehr auskühlen. Frostschäden und erhöhte Kosten zur Aufheizung können die Folge sein.

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