Aufzug

Mieter ab dem 4. Stock, haben einen Mietnachlass von 10 %, Laut das AG Charlottenburg (GE 1990, S. 423). Für den Fahrstuhl können Kosten, wie Aufzugwartung (nicht Inbetriebnahme), TÜV, Energieverbrauch, Reinigung, Beaufsichtigung, Bedienung und Kosten für Notruf umgelegt werden. Ausgenommen sind Kosten für Instandhaltung, kleinere Ersatzteile und Kosten für den Stördienst (LG Hamburg, NZM 2001, S. 806). Außerdem ist ein Gewerbeanteil abzuziehen. Wenn der Aufzug zum Beispiel durch die Gewerbekunden in der Tiefgarage benutzt werden kann. Mieter, welche keinen Aufzug benützen müssen (Erdgeschoß), werden von der Aufzugsumlage ausgenommen. Dies sollte man aber vertraglich abgesichert haben, da man sonst auch das bezahlen kann (LG Essen WM 91, 702; LG Berlin WM 90, 559). Als Mieter hat man das Recht in die Abrechnungsunterlagen Einsicht zu nehmen, wenn es große Veränderungen der Aufzugskosten gibt.

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