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<rss version="2.0"> <channel><title>Mietrecht - Hilfe &amp; Forum &#xBB; Mietrecht-Artikel</title><descriptioin>RSS - Feed</descriptioin><link>http://www.meinmietrecht.de</link><item><title>Mietminderung wegen Wohnfl&#xE4;chenabweichung</title><pubDate>Wed, 10 Mar 2010 19:54:52 +0100</pubDate><description>Weicht die tats&#xE4;chliche Wohnfl&#xE4;che einer Mietwohnung um mehr als 10 % zum Nachteil des Mieters ab, ist dieser dazu berechtigt, den Mietzins zu mindern. Die Mietminderungsberechtigung des Mieters besteht auch dann, wenn im Mietvertrag die Wohnfl&#xE4;chenangabe mit &#x201E;ca.&#x201C; get&#xE4;tigt wurde (BGH, Urteil vom 10.03.2010, Az.: VIII ZR 144/09). Die Mietminderungsm&#xF6;glichkeit steht dem Mieter wegen der eingeschr&#xE4;nkten Gebrauchstauglichkeit der Mietsache zu.</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Mietminderung-wegen-Wohnflaechenabweichung_78</link></item><item><title>Mietminderung wegen Luftgewehrbeschuss und Taubenkot</title><pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:15:40 +0100</pubDate><description>Wird eine Loggia eines Mieters durch unbekannte Dritte mit dem Luftgewehr oder einer Luftdruckpistole beschossen, so kann der Mieter den Mietzins entsprechend mindern. Im vorliegenden Fall um 5 %.
Wird die vermietete Loggia durch Taubenkot verunreinigt, so kann der Mieter bis zur Installation von Taubenabwehrma&#xDF;nahmen den Mietzins um weitere 5 % mindern (AG M&#xFC;nchen, Urteil vom 23.11.2009, Az.: 412 C 32850/08).</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Mietminderung-wegen-Luftgewehrbeschuss-und-Taubenkot_77</link></item><item><title>Sch&#xF6;nheitsreparaturen &#x2013; Auskunftspflicht des Vermieters</title><pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:46:42 +0100</pubDate><description>Der Vermieter muss dem Mieter vor Ende des Mietverh&#xE4;ltnisses bzw. bei Auszug Auskunft dar&#xFC;ber erteilen, ob er auf die Vornahme von Sch&#xF6;nheitsreparaturen bei einer eventuell unwirksamen Sch&#xF6;nheitsreparaturenklausel im Mietvertrag besteht (BGH, Urteil vom 13.01.2010, Az.: VIII ZR 351/08). Weigert sich der Vermieter hier&#xFC;ber Auskunft zu erteilen, oder beantwortet er die Fragen des Mieters nicht, kann der Mieter den Vermieter auf Feststellung verklagen, dass er keine Sch&#xF6;nheitsreparaturen vornehmen muss.</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Schoenheitsreparaturen-Auskunftspflicht-des-Vermieters_76</link></item><item><title>Farbwahlklauseln in Wohnungsmietvertr&#xE4;gen</title><pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:45:07 +0100</pubDate><description>Sch&#xF6;nheitsreparaturen dienen generell der Beseitigung von Gebrauchsspuren/Abnutzungsspuren, die durch den Mieter w&#xE4;hrend der Nutzung der Mietsachen entstanden sind.
Eine formularvertragliche Klausel, die den Mieter dazu verpflichtet, die auf ihn abgew&#xE4;lzten Sch&#xF6;nheitsreparaturen in "neutralen, hellen, deckenden Farben und Tapeten auszuf&#xFC;hren", ist wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters unwirksam, wenn sie nicht auf den Zustand der Wohnung im Zeitpunkt der R&#xFC;ckgabe der Mietsache beschr&#xE4;nkt ist, sondern auch f&#xFC;r Sch&#xF6;nheitsreparaturen gilt, die der Mieter im Laufe des Mietverh&#xE4;ltnisses vorzunehmen hat (BGH, Urteil vom 18.06.2008, Az.: VIII ZR 224/07). Dem Vermieter ist vor dem Hintergrund einer beabsichtigten Weitervermietung ein Interesse daran nicht abzusprechen, die Wohnung am Ende des Mietverh&#xE4;ltnisses mit einer Dekoration zur&#xFC;ckzuerhalten, die von m&#xF6;glichst vielen Mietinteressenten akzeptiert wird. In der Rechtsprechung der Instanzgerichte und der Literatur wird deshalb &#xFC;berwiegend angenommen, dass der Mieter nach Treu und Glauben verpflichtet ist, die Wohnung am Ende des Mietverh&#xE4;ltnisses nicht mit einer ungew&#xF6;hnlichen Dekoration zur&#xFC;ckzugeben hat (LG Hamburg, NZM 1999, 838 &#x2013; grellgr&#xFC;ne K&#xFC;che; LG Berlin, GE 1995, 115 und 249 &#x2013; blau lackierte T&#xFC;rrahmen bzw. farbig gestrichene Heizk&#xF6;rper; LG Aachen, WuM 1998, 596 &#x2013; farbig lackierte Naturholzrahmen; LG Frankfurt am Main, NZM 2007, 922 &#x2013; Anstrich mit "rotem Vollton"; Emmerich, NZM 2000, 1165, 1161; Kraemer, NZM 2003, 417, 421; Blank/B&#xF6;rstinghaus, Miete, 2. Aufl., &#xA7; 535 Rdnr. 270; zum Gesichtspunkt der Vertragsverletzung vgl. Langenberg, Sch&#xF6;nheitsreparaturen, Instandsetzung und R&#xFC;ckbau, 3. Aufl., S. 137 f.). Im Umkehrschluss hei&#xDF;t das, das der Mieter seine Wohnung mit neutralen, hellen und deckenden Farben streichen kann und nach Ablauf des Mietverh&#xE4;ltnisses nicht verpflichtet ist, die Wohnung in Reinwei&#xDF; zur&#xFC;ckzugeben.
Problematisch sind Formularklauseln in Mietvertr&#xE4;gen, in denen Mietern w&#xE4;hrend der Mietzeit vorgeschrieben wird, dass sie w&#xE4;hrend des Mietverh&#xE4;ltnisses nur in bestimmten Farbt&#xF6;nen streichen d&#xFC;rfen. Diese Mietvertragsklauseln sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell unwirksam.</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Farbwahlklauseln-in-Wohnungsmietvertraegen_75</link></item><item><title>H&#xE4;ufige Fehler in Betriebskostenabrechnungen</title><pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:17:50 +0100</pubDate><description>&#xDC;ber Betriebskostenvorauszahlungen hat der Wohnungsvermieter sp&#xE4;testens 12 Monate nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes abzurechnen (vgl. &#xA7; 556 BGB). Nach dem Ablauf der Frist kann der Vermieter in der Regel keine Nachforderungen mehr gegen&#xFC;ber dem Mieter geltend machen. Betriebskostenabrechnungen weisen h&#xE4;ufig Fehler auf. Nachfolgend einige Beispiele:
&#xA0;
Gewerber&#xE4;ume im Mietshaus: Gewerbliche Mieter verursachen h&#xE4;ufig h&#xF6;here Betriebskosten als Mietwohnungen. Wohnungsmieter m&#xFC;ssen nur die Kosten tragen, die auf die Mietwohnungen anteilig entfallen.
&#xA0;
Hausmeisterkosten: Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20.02.2008, Az. VIII ZR 27/07 darf vom Vermieter kein pauschaler Betrag f&#xFC;r Hausmeistert&#xE4;tigkeiten erhoben werden.
&#xA0;
Heizkostenabrechnung: Die Heizkostenabrechnung hat bei Mietwohnungen nach der Heizkostenverordnung zu erfolgen. Bei Mehrparteienh&#xE4;usern ist eine Abrechnung erforderlich, die den individuellen Verbrauch der einzelnen Mietparteien darstellt und ber&#xFC;cksichtigt.
&#xA0;
Reparaturkosten sind generell vom Vermieter zu tragen. Es sei denn, es wurde eine wirksame Kleinreparaturklausel im Mietvertrag vereinbart. H&#xE4;ufig werden in den umlagef&#xE4;higen Wartungskosten jedoch auch Reparaturkosten eingerechnet.
&#xA0;
Versicherungen: Nur Sach- und Haftpflichtversicherungen f&#xFC;r das Geb&#xE4;ude und das Grundst&#xFC;ck d&#xFC;rfen auf den Mieter umgelegt werden.
&#xA0;
Verwalterkosten: Kosten f&#xFC;r die Hausverwaltung, Bankgeb&#xFC;hren, Zinsen, Porto, Telefon etc. sind keine Betriebskosten und daher nicht umlagef&#xE4;hig.&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Haeufige-Fehler-in-Betriebskostenabrechnungen_74</link></item><item><title>M&#xE4;ngelbeseitigungsanspruch des Wohnungsmieters verj&#xE4;hrt nicht!</title><pubDate>Wed, 17 Feb 2010 19:09:51 +0100</pubDate><description>Weist eine Mietwohnung M&#xE4;ngel auf, so verj&#xE4;hren die diesbez&#xFC;glichen M&#xE4;ngelbeseitigungsanspr&#xFC;che des Mieters nicht, da der Vermieter verpflichtet ist, die Wohnung in einem gebrauchstauglichen Zustand zu halten (BGH, Urteil vom 17.02.2010, Az.: VIII ZR 104/09).
Ein Mieter kann somit nach Jahren vom Vermieter noch die Herstellung eines erforderlichen Schallschutzes seiner Wohnung verlangen. Vermieter sind dazu verpflichtet, f&#xFC;r einen ausreichenden Schallschutz der vermieteten Wohnung zu sorgen.</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Maengelbeseitigungsanspruch-des-Wohnungsmieters-verjaehrt-nicht_73</link></item><item><title>Eigentumswohnung &#x2013; Vermietung an Ferieng&#xE4;ste zul&#xE4;ssig?</title><pubDate>Sun, 14 Feb 2010 11:08:44 +0100</pubDate><description>Wenn die Teilungskl&#xE4;rung nichts anderes bestimmt und die Wohnungseigent&#xFC;mer untereinander nichts anderes vereinbart haben, ist die Vermietung einer Eigentumswohnung an t&#xE4;glich oder w&#xF6;chentlich wechselnde Ferieng&#xE4;ste Teil der zul&#xE4;ssigen Wohnnutzung. Die &#xFC;brigen Wohnungseigent&#xFC;mer k&#xF6;nnen dies nicht ohne weiteres (z.B. durch einen Beschluss) unterbinden. Wollen die Wohnungseigent&#xFC;mer eine Nutzung einer Eigentumswohnung f&#xFC;r Ferieng&#xE4;ste oder kurzfristige Vermietungen untersagen, so m&#xFC;ssen sie dies in der Teilungserkl&#xE4;rung oder durch Vereinbarung ausschlie&#xDF;en oder von einer Genehmigung ihrerseits abh&#xE4;ngig machen (BGH, Urteil vom 15.01.2010, Az.: V ZR 72/09).</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Eigentumswohnung-Vermietung-an-Feriengaeste-zulaessig_72</link></item><item><title>Stromversorgung &#x2013; Anspruch des Mieters auf ausreichende Stromversorgung</title><pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:58:54 +0100</pubDate><description>Ein Mieter einer Wohnung hat gegen&#xFC;ber dem Vermieter einen Anspruch darauf, dass die Stromversorgung innerhalb der Wohnung so stark ist, dass er ein gr&#xF6;&#xDF;eres Haushaltsger&#xE4;t (z.B. Waschmaschine) und mehrere kleinere Haushaltsger&#xE4;te (z.B. Staubsauger, Stereoanlage etc.) gleichzeitig einschalten kann (BGH, Urteil vom 10.02.2010, Az.: VIII ZR 343/08).</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Stromversorgung-Anspruch-des-Mieters-auf-ausreichende-Stromversorgung_71</link></item><item><title>Nebenkostenabrechnung bei Gewerbemietvertr&#xE4;gen &#x2013; Frist?</title><pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:57:06 +0100</pubDate><description>Der Vermieter von Gesch&#xE4;ftsr&#xE4;umen ist zur Abrechnung &#xFC;ber die Nebenkosten, auf die der Mieter Vorauszahlungen geleistet hat, innerhalb einer angemessenen Frist verpflichtet. Diese Frist endet regelm&#xE4;&#xDF;ig zum Ablauf eines Jahres nach Ende des Abrechnungszeitraums.
Die Abrechnungsfrist ist keine Ausschlussfrist. &#xA7; 556 Abs. 3 Satz 3 BGB, der f&#xFC;r die Wohnraummiete den Ausschluss von Betriebskostennachforderungen anordnet, die der Vermieter sp&#xE4;ter als zw&#xF6;lf Monate nach Ablauf des Abrechnungszeitraums verlangt, ist auf die Gesch&#xE4;ftsraummiete nicht analog anwendbar.
F&#xFC;r die Annahme einer konkludenten &#xC4;nderung des Umfangs der vereinbarten Nebenkosten reicht es nicht aus, dass der Vermieter einzelne vereinbarte Nebenkostenpositionen &#xFC;ber l&#xE4;ngere Zeit nicht abgerechnet hat. Vielmehr bedarf es hierf&#xFC;r weiterer Anhaltspunkte (BGH, Urteil vom 27.01.2010, Az.: XII ZR 22/07).</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Nebenkostenabrechnung-bei-Gewerbemietvertraegen-Frist_70</link></item><item><title>Bei der Wohnfl&#xE4;chenermittlung gelten die Angaben im Mietvertrag!</title><pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:14:28 +0100</pubDate><description>Bei der Ermittlung der Wohnfl&#xE4;che einer Maisonettewohnung ist die Fl&#xE4;che des zu Wohnzwecken mitvermieteten Galeriegeschosses unabh&#xE4;ngig davon zu ber&#xFC;cksichtigen, ob die R&#xE4;ume des Galeriegeschosses nach bauordnungsrechtlichen Vorschriften deswegen nicht zur Wohnfl&#xE4;che zu rechnen sind, weil sie zu weniger als der H&#xE4;lfte der Grundfl&#xE4;che eine lichte H&#xF6;he von mehr als 2,20 m aufweisen und deshalb nicht als Aufenthaltsr&#xE4;ume gelten (BGH, Urteil vom 16.12.2009, Az.: VIII ZR 39/09).</description><link>http://www.meinmietrecht.de/Artikel/Bei-der-Wohnflaechenermittlung-gelten-die-Angaben-im-Mietvertrag_69</link></item></channel></rss>
